Roger Boltshauser - Switzerland Krämacker School Zürichstrasse 31, Uster 2014 - 2018 |
The
existing Krämeracker School built in 1957 consists of two main volumes.
The composition of the two new buildings for the primary school and the
twin gymnasium complements the existing school setting. The elongated
volume of the new primary school lies parallel to the secondary school
building and receives the students in its extended volume. The new twin
gymnasium is set back to the school buildings, opposite the existing
gyms. The open spaces arrange themselves in between the four volumes
like a chessboard. Thus creating visual links within the whole school
complex. The central break-time courtyard lies protected between the
school buildings. The buildings are clearly characterized by their use.
The primary school can be identified by its elongated wing, which
houses the school rooms arranged in clusters. Functional units, once
formed, can be rearranged within this system to form new layouts. The
smallest unit is defined by the structural system. It could be used as
classroom, learning landscape or corridor. These small units can be
combined to form larger units and define new spaces. Thus, a
small group room can become a large group room, which in turn can
become a big learning environment. A cluster consists of three
classrooms, two dividable group rooms and its corridor and learning
landscape. The typology of the cluster system with its direct escape
routes answers the requirements for flexibility. This system makes it
possible for the corridors to be used for learning and meeting and
allows various learning and teaching methods. The common areas are
placed in the extruded head of the three-story high main building. Here
the spacious foyer welcomes the students and teachers. The library is
located right next to it and invites you to browse during break times.
On the third floor are the teacher’s rooms. From there, the teachers
have an overview of the break-time courtyard as well as access to the
roof garden, which offers an opportunity to relax in the fresh air.
(Text: Boltshauser Architekten)
Die 1957 erbaute Sekundarschule Krämeracker besteht aus zwei Hauptvolumen. Die Setzung der zwei neuen Gebäudekörper für die ergänzende Primarschule und die Doppelturnhalle erfolgt in klarer Anlehnung an diese bestehende Schulanlage. Das längliche Volumen für die Primarschule liegt parallel zum Sekundarschulhaus und empfängt die Schüler in dem abgewinkelten, um ein Geschoss höheren Kopfbau an der Seite. Die neue Doppelturnhalle liegt versetzt zu den Schulbauten, gegenüber den bestehenden Turnhallen. Zwischen den vier Volumina spannen sich somit schachbrettartig die Aussenräume auf. Unter ihnen entstehen interessante Sichtbezüge innerhalb des ganzen Schulareals. Der zentrale Pausenhof liegt geschützt zwischen den Schulgebäuden. Die Gebäude sind durch ihre Nutzungen klar gegliedert. Das Schulhaus ist gekennzeichnet von einem länglichen Schultrakt, in dem sich die Schulraum-Cluster befinden. Einmal gebildete Funktionseinheiten können innerhalb dieses Systems beliebig neu kombiniert und organisiert werden. Das kleinste Element ist die konstruktive Struktur, die einen Raum – Klassenzimmer, Gruppenraum oder Lernlandschaft und Erschliessungszone – aufspannt. Diese Räume können wiederum zu grösseren Einheiten zusammengeschlossen werden und neue Räume definieren. So kann ein kleiner Gruppenraum zu einem Grossen werden, ein grosser Gruppenraum sich zur Lernlandschaft öffnen. Die Elemente eines Clusters sind drei Klassenräume, zwei Gruppenräume unterteilbar ausgestaltet mit der zugehörigen Erschliessung und Lernlandschaft. Auf die Forderung nach freier Bespielbarkeit gibt die Typologie des vorliegenden Clustersystems mit konsequenter Entfluchtung nach aussen die folgerichtige Antwort. Sie ermöglicht die Nutzung der Erschliessung als Lern- und Begegnungsort und eignet sich für unterschiedliche Lern- und Unterrichtsformen. Im Kopfbau, der den dreigeschossigen Schultrakt um ein Geschoss überragt, sind die allgemeinen Bereiche platziert. Dort empfängt das grosszügige Foyer die Schüler und die Lehrer. Die Bibliothek liegt gleich nebenan und lädt zum Stöbern während den Pausenzeiten ein. Im dritten Obergeschoss befinden sich die Lehrerräume. Von dort haben die Lehrer den Überblick über den Pausenhof und weite Teile des Schulareals und haben auch Zugang zu dem Dachgarten, der ihnen die Möglichkeit zur Erholung an der Frischluft bietet. (Text: Boltshauser Architekten) |