Erik Gunnar Asplund - Sweden Karl Johansskolan Amiralitetsgatan 22, Göteborg 1915 - 1924 |
The
commission for the Carl Johan School at Gothenburg, which is considered
as a transitional work on the way to classicism, is the result of a
competition proposal. The competition proposal by Erik Gunnar Asplund
won the second prize, but he nevertheless received the commission.
Although Erik Gunnar Asplund entered
the competition in 1915, the building was not finished until 1924. The
site for the Carl Johan School is located on the south edge of
Gothenburg, within a suburb still to be built up. The building was
intended to lie between an intended square to the west and another,
smaller school. A sudden steep hillock is located immediately to
the south of the site. The
realized building resembled the competition design in its main
features, but it had a completely different chracter. While the
original design remembered a Greek or Roman temple with their
characteristic columns, the realized building is considered to be a
modern school of its time. Erik Gunnar Asplund had opted for a two wing
building. The main volume runs north-south and contains the classrooms
spread over four storeys. Additional classrooms are located in the
roof. The layout of this school building is
characterized by a clear and economical organization, based on a
central corridor. The 59 meter long corridor receives rather sparse
light from the end windows and from the stairwells. The classrooms are
aligned on both sides of the corridor, providing views to the
playground enclosed with the older school or to the tree-lined public
square on the other side. On the exterior,
the Carl Johan School appears as a severe brick structure with a
pitched
roof. The wooden windows are of reasonable size and are set plane with
the brickwork.
Der Auftrag für die Carl Johan Schule in Göteborg, welche als übergangswerk zum Klassizismus betrachtet wird, ist das Ergebnis eines Wettbewerbsvorschlags. Der Wettbewerbsentwurf von Erik Gunnar Asplund wurde nur mit dem zweiten Platz bedacht, dennoch erhielt er den Auftrag. Obwohl Erik Gunnar Asplund 1915 an dem Wettbewerb teilnahm, wurde das Gebäude erst 1924 fertiggestellt. Der Standort für die Carl Johan Schule befindet sich am damals südlichen Rand von Göteborg, innerhalb eines noch zu erstellenden Vorortes. Das Gebäude sollte zwischen einem vorgesehenen Platz im Westen und einer anderen, kleineren Schule liegen. Ein plötzlicher steiler Hügel befindet sich unmittelbar südlich des Geländes. Das realisierte Gebäude ähnelte in seinen Hauptmerkmalen dem Wettbewerbsentwurf, hat aber einen ganz anderen Charakter. Währenddem der ursprüngliche Entwurf an einen griechischen oder römischen Tempel mit seinen charakteristischen Säulen erinnerte, gilt das realisierte Gebäude als eine moderne Schule seiner Zeit. Erik Gunnar Asplund hatte sich für ein zweiflügeliges Gebäude entschieden. Das Hauptvolumen verläuft in Nord-Süd-Richtung und enthält die auf vier Stockwerke verteilten Klassenräume. Zusätzliche Klassenräume befinden sich im Dach. Das Layout dieses Schulgebäudes zeichnet sich durch eine klare und wirtschaftliche Organisation aus, welche auf einem zentralen Korridor basiert. Der 59 Meter lange Korridor erhält von den Endfenstern und von den Treppenhäusern eher spärliches Licht. die Klassenzimmer sind auf beiden Seiten des Korridors aufgereiht, und ermöglichen Ausblicke auf den Pausenhof, welche zusammen mit dem älteren Schulgebäude gefasst wird, oder auf den von Bäumen gesäumten öffentlichen Platz auf der anderen Seite.Von Aussen erscheint die Carl Johan Schule als eine strenges Ziegelstein Bauwerk mit einem geneigten Dach. Die Holzfenster haben eine angemessene Grösse und sind flächenbündig mit dem Mauerwerk verbaut. |